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Anja von Erfolgsladys

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Ich kläre mit dir, wo du gerade stehst und welcher nächste Schritt dir mehr Anfragen bringt.

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Kurzantwort: Wann solltest du deine Coaching-Preise erhöhen

Du solltest Coaching-Preise erhöhen, wenn dein Angebot klarer geworden ist, Nachfrage oder Passung stabiler sind, deine Ergebnisse besser belegbar werden oder der aktuelle Preis Aufwand, Verantwortung und Wert nicht mehr abbildet. Erhöhe den Preis nicht isoliert. Schärfe gleichzeitig Wertlogik, Rahmen, Zielgruppe, Anfrageweg und Gesprächsführung, damit die neue Zahl nachvollziehbar bleibt.

Viele Coaches wissen irgendwann, dass ihr Preis nicht mehr passt.

Die Begleitung ist intensiver geworden, die Erfahrung gewachsen, die Ergebnisse sind klarer – und trotzdem steht der Preis noch auf einem alten Stand.

Der Schritt nach oben fühlt sich dann nicht nur kaufmännisch an. Er berührt Positionierung, Selbstsicherheit, Zielgruppe und die Frage, ob passende Frauen den Wert wirklich verstehen.

Darum reicht es selten, einfach eine neue Zahl auf die Angebotsseite zu schreiben.

Warum höhere Coaching-Preise oft nicht am Preis selbst scheitern

Wenn höhere Preise sich unsicher anfühlen, liegt das nicht immer daran, dass sie falsch sind.

Oft fehlt die Verbindung zwischen Preis und wahrgenommenem Wert. Die potenzielle Kundin sieht vielleicht viele Inhalte, Termine oder Module, versteht aber nicht, welche Veränderung dadurch möglich wird.

Oder dein Anfrageweg zieht Frauen an, die noch gar nicht in der passenden Entscheidung sind. Dann fühlt sich jeder höhere Preis wie Rechtfertigung an.

Ein Preis kann nur dann stabil wirken, wenn Angebot, Zielgruppe und nächster Schritt zusammenpassen.

Eine Preiserhöhung wird schwierig, wenn:

  • das Angebot noch zu allgemein beschrieben ist
  • die Zielgruppe zu breit bleibt
  • der Wert mehr über Zeit als über Ergebnis erklärt wird
  • zu wenig Vertrauen vor dem Gespräch entsteht
  • die falschen Anfragen kommen
  • der Preis erst im Gespräch überraschend auftaucht
  • du selbst noch nicht klar sagen kannst, warum der neue Preis logisch ist

Die Entscheidung hinter einer Coaching-Preiserhöhung

Ein höherer Preis sollte aus einer klareren Angebotslogik entstehen, nicht aus Vergleich oder Druck.

Wert Zielgruppe Rahmen Nachfrage Kommunikation Gespräch
1

Wert

Welche Veränderung wird durch deine Begleitung wahrscheinlicher

2

Zielgruppe

Für wen ist der neue Preis realistisch und sinnvoll

3

Rahmen

Welche Tiefe, Dauer und Verantwortung bildet der Preis ab

4

Nachfrage

Kommen genug passende Anfragen oder nur allgemein interessierte Kontakte

5

Kommunikation

Wird der Wert vor dem Preis verständlich

6

Gespräch

Kannst du den Preis ruhig nennen, ohne ihn zu rechtfertigen

Wie du Coaching-Preise erhöhst, ohne dich zu verbiegen

Eine Preiserhöhung wird leichter, wenn du sie nicht als Mutprobe behandelst.

Sie ist eine Strukturentscheidung: Passt der Preis noch zu Wert, Zielgruppe, Aufwand und Anfragequalität

Eine Preiserhöhung ist reifer, wenn:

  • der Wert klarer beschrieben ist
  • die Zielgruppe den Rahmen tragen kann
  • das Angebot nicht nur über Zeit verkauft wird
  • der Anfrageweg passendere Gespräche erzeugt
  • du den Preis ruhig nennen kannst
  • Einwände nicht jedes Gespräch dominieren
  • bestehende Vereinbarungen sauber getrennt werden
Angebot

Schärfe zuerst die Veränderung, nicht die Zahl

Bevor du den Preis erhöhst, sollte klar sein, welche Veränderung verkauft wird.

Viele Coaches erklären ihr Angebot über Sitzungen, Inhalte oder Module. Ein höherer Preis braucht aber eine stärkere Ergebnislogik: Welche Ausgangslage wird gelöst, welche Entscheidung wird klarer, welche Entwicklung wird begleitet

Wenn die Veränderung klar ist, wirkt der Preis weniger willkürlich.

Prüfe vor der Preiserhöhung:

  • welches Problem wirklich gelöst wird
  • welche Zielgruppe den Wert erkennt
  • was im Angebot bewusst enthalten ist
  • was nicht enthalten ist
  • welcher nächste Schritt vor dem Kauf sinnvoll ist
Zielgruppe

Höhere Preise brauchen passendere Anfragen

Wenn du bisher viele unpassende Gespräche führst, wird eine Preiserhöhung anstrengend.

Dann musst du den Preis ständig erklären, weil die falschen Frauen im Gespräch sitzen. Der bessere Hebel ist oft nicht mehr Überzeugung, sondern ein klarerer Anfrageweg.

YouTube, Google Ads, Landingpages und E-Mail-Automatisierung sollten so zusammenspielen, dass Frauen mit echter Passung den Wert schon vor dem Gespräch besser verstehen.

Kommunikation

Erkläre den Preis über Wert, nicht über Aufwand

Ein höherer Preis lässt sich selten gut über mehr Termine oder mehr Material begründen.

Der Wert entsteht daraus, dass die Frau schneller, klarer oder sicherer zu einer relevanten Entscheidung oder Veränderung kommt.

Natürlich darf der Rahmen sichtbar sein. Aber er sollte den Wert tragen, nicht ersetzen.

Statt nur zu erklären:

  • wie viele Calls enthalten sind
  • wie viele Wochen die Begleitung dauert
  • welche Boni dazugehören
  • welche Unterlagen geliefert werden
Sichtbarkeit

Baue Vertrauen vor dem Gespräch auf

Höhere Preise brauchen mehr Vertrauen vor der Anfrage.

Das heißt nicht, dass du alles kostenlos erklären musst. Es heißt, dass deine potenzielle Kundin vor dem Gespräch versteht, wie du denkst, welche Muster du erkennst und warum dein Weg zu ihrer Lage passt.

Genau hier können YouTube, Google-Suche, Google Ads und ein klarer Anfrageweg zusammenarbeiten.

Bestandskundinnen

Unterscheide neue Preise und bestehende Vereinbarungen

Eine Preiserhöhung muss nicht bedeuten, dass du bestehende Vereinbarungen abrupt veränderst.

Du kannst neue Preise für neue Anfragen einführen und laufende Kundinnen sauber behandeln.

Das nimmt Druck heraus und macht die Umstellung professioneller.

Gespräch

Nenne den neuen Preis ruhig und ohne Verteidigung

Wenn der Wert vorher klar aufgebaut wurde, muss der Preis im Gespräch nicht dramatisch präsentiert werden.

Nenne ihn ruhig, erkläre den Rahmen und gib Raum für Fragen.

Wenn du in Rechtfertigung rutschst, ist das oft ein Hinweis, dass Angebot, Wert oder Anfragequalität noch nicht klar genug vorbereitet sind.

Tempo

Erhöhe nicht aus Panik, sondern aus Klarheit

Preise können zu niedrig sein. Trotzdem sollte eine Erhöhung nicht aus Frust, Vergleich oder Druck passieren.

Stabiler ist eine Entscheidung aus Klarheit: Mein Angebot ist klarer, mein Wert ist nachvollziehbar, mein Anfrageweg zieht passendere Frauen an, und der neue Preis bildet das besser ab.

Dann wird der Schritt ruhiger.

Übergang

Bereite die neue Preislogik in deinen Texten vor

Eine Preiserhöhung wird leichter, wenn deine sichtbaren Texte bereits zur neuen Positionierung passen.

Wenn Landingpage, E-Mails oder Videos noch den alten Wert transportieren, wirkt der neue Preis plötzlich. Dann musst du im Gespräch viel erklären.

Prüfe deshalb, ob deine Formulierungen noch zu deinem aktuellen Angebot passen: Sprichst du über die richtige Zielgruppe Wird die Veränderung klar genug Ist der Rahmen hochwertig genug eingeordnet

Der neue Preis sollte nicht wie ein Fremdkörper wirken, sondern wie die logische Folge eines klareren Angebots.

Signal

Achte auf die Qualität der Rückmeldungen

Nach einer Preiserhöhung ist nicht nur wichtig, wie viele Anfragen kommen.

Wichtiger ist, ob die Gespräche klarer werden. Fragen die Frauen gezielter Verstehen sie den Rahmen schneller Kommen weniger reine Preisvergleiche

Diese Signale zeigen, ob deine Preislogik im Anfrageweg angekommen ist.

Praxisvertiefung

Lege vor der Erhöhung fest, was gleich bleibt

Eine neue Zahl verleitet dazu, gleichzeitig Name, Zielgruppe, Umfang und Verkaufsweg umzubauen. Danach weißt du nicht, worauf veränderte Reaktionen zurückgehen. Entscheide bewusst, welche Angebotsmerkmale stabil bleiben und welche eine neue Version bilden.

Dokumentiere den alten Stand mit Datum: Preis, Leistung, Anfragetypen und Lieferaufwand. Dann beschreibst du die Änderung. Das ist keine wissenschaftliche Studie, aber eine saubere unternehmerische Spur. Sie hilft dir, später nicht aus Erinnerung zu urteilen.

Änderst du sehr viel, behandle es als neues Angebot statt als reine Preiserhöhung. Diese Ehrlichkeit macht auch die Kommunikation leichter, weil du keine alte Leistung mit einer neuen Geschichte überziehen musst.

Diese Einordnung ist besonders hilfreich, wenn du prüfen willst:

  • welche Leistung unverändert bleibt
  • welche Bestandteile neu oder entfallen sind
  • welche Daten den alten Stand beschreiben
  • ob du tatsächlich eine neue Angebotsversion veröffentlichst
Praxisvertiefung

Bereite dein Team und deine eigenen Antworten vor

Eine Preiserhöhung wird unruhig, wenn Website, Assistenz und Gespräch verschiedene Antworten geben. Schreibe eine interne Kurzfassung: Ab wann gilt der Preis, für wen, für welche Version und wie lange bleibt ein bereits versandtes Angebot gültig?

Formuliere Antworten auf die Fragen, die wirklich zu erwarten sind. Was hat sich geändert? Gilt der alte Preis noch für mich? Gibt es eine kleinere Leistung? Bleibe bei belegbaren Angaben und verspreche keine Ausnahmen, die dein System später nicht abbildet.

Wenn du allein arbeitest, sprich die Antworten laut aus. Du hörst sofort, wo du dich entschuldigst oder ausweichst. Überarbeite dort zuerst deine Grundlage, nicht deine Schlagfertigkeit.

Praktisch heißt das:

  • Stichtag und Angebotsversion sind eindeutig
  • bestehende Zusagen werden getrennt behandelt
  • alle Kontaktpunkte nennen dieselbe Kondition
  • Ausnahmen werden nicht spontan im Gespräch erfunden
Praxisvertiefung

Entscheide, wann du die Erhöhung korrigierst – und wann nicht

Setze vor dem Start einen Zeitraum, in dem du beobachtest. Bei wenigen Anfragen können einzelne Wochen täuschen. Reagiere sofort auf sachliche Fehler wie einen falschen Preis im Checkout, aber nicht auf jede emotionale Reaktion mit einer neuen Kondition.

Eine Korrektur ist sinnvoll, wenn deine Kalkulation falsch war, der Lieferumfang wirtschaftlich nicht tragbar ist oder die neue Version dauerhaft die falschen Erwartungen erzeugt. Weniger Zusagen allein reichen noch nicht; prüfe auch Qualität und Ertrag.

Wenn du zurückgehst, benenne die neue Entscheidung sauber. Verstecke sie nicht als Daueraktion. Preisführung wirkt erwachsen, wenn Änderungen einen Grund, einen Stichtag und eine konsistente Kommunikation haben.

Eine belastbare Reihenfolge sieht meistens so aus:

  • Fehler sofort korrigieren
  • Reaktionen über den festgelegten Zeitraum sammeln
  • Passung, Ertrag und Lieferaufwand gemeinsam lesen
  • jede weitere Preisänderung wieder klar versionieren
Auslöser

Trenne einen echten Änderungsgrund von einem schlechten Monat

Ein ruhiger Monat fühlt sich schnell wie ein Beweis an, dass dein Preis falsch ist. Daraus sofort eine Erhöhung oder Senkung abzuleiten, wäre trotzdem voreilig. Schau auf einen längeren Zeitraum: Welche Anfragen kamen, wie gut passten sie, wie oft war der Preis tatsächlich der Absagegrund und wie oft fehlte etwas anderes?

Ein tragfähiger Änderungsgrund liegt näher, wenn dein Leistungsumfang gewachsen ist, deine Kosten dauerhaft gestiegen sind, deine verfügbare Kapazität knapp wird oder du inzwischen eine klarere und anspruchsvollere Begleitung anbietest. Auch dann brauchst du eine Rechnung. Erfahrung allein erzeugt noch keinen beliebigen Marktpreis.

Schreibe deinen Grund in einem Satz auf, den du ohne Übertreibung vertreten kannst. Wenn dort nur steht, dass andere Coaches mehr nehmen, fehlt deine eigene Grundlage. Der Vergleich kann eine Frage auslösen. Die Antwort muss aus deinem Angebot, deinen Kosten, deiner Kapazität und deiner Positionierung kommen.

Kalkulation

Berechne zuerst, welche neue Zahl dein Unternehmen tragen muss

Eine Preiserhöhung beginnt auf deinem Blatt, nicht im Verkaufsgespräch. Erfasse direkte Lieferzeit, Vor- und Nachbereitung, Support, Software, Zahlungsgebühren, Akquiseaufwand, Ausfallzeiten, Steuern und den Anteil deiner Arbeitswoche, der nicht fakturierbar ist. Das Existenzgründungsportal des Bundes stellt dafür eine Preiskalkulation für Dienstleistungen bereit.

Rechne mit realer Kapazität. Wenn du theoretisch zwanzig Kundinnen betreuen könntest, praktisch aber Zeit für Sichtbarkeit, Buchhaltung, Pausen und Weiterentwicklung brauchst, darfst du nicht mit zwanzig voll bezahlten Plätzen kalkulieren. Sonst sieht der alte Preis nur auf dem Papier ausreichend aus.

Lege anschließend eine Untergrenze, einen Zielpreis und einen Prüfzeitpunkt fest. Die Untergrenze schützt deine Wirtschaftlichkeit. Der Zielpreis bildet deine gewünschte Angebotsversion ab. Der Prüfzeitpunkt verhindert, dass du nach drei einzelnen Reaktionen nervös zurückruderst.

Version

Gib dem neuen Preis eine sauber benannte Angebotsversion

Wenn du denselben Angebotsnamen, dieselbe Beschreibung und dieselben Bedingungen stehen lässt, wirkt eine deutlich neue Zahl leicht willkürlich. Prüfe deshalb, was sich in der neuen Version tatsächlich verändert. Das kann ein engerer Fokus, eine klarere Betreuung, ein anderer Zugang oder eine bewusst begrenzte Leistung sein. Mehr Material ist kein Pflichtprogramm.

Halte fest, was enthalten ist, wie lange die Zusammenarbeit dauert, welche Reaktionszeiten gelten, was die Kundin selbst übernehmen muss und wo deine Verantwortung endet. Diese Grenzen schaffen mehr Vertrauen als eine lange Bonusliste. Sie schützen zugleich deine Kapazität nach der Erhöhung.

Bleibt die Leistung unverändert, darfst du das ebenfalls offen sagen. Ein Preis kann sich wegen dauerhaft veränderter Kosten oder einer neuen geschäftlichen Ausrichtung ändern. Erfinde keine künstliche Premium-Version, nur damit die Erhöhung hübscher klingt.

Übergang

Plane Stichtag und bestehende Vereinbarungen getrennt

Für neue Interessentinnen ist ein klarer Stichtag meist leichter als ein wechselnder Preis nach Tagesform. Ab diesem Datum gilt die neue Angebotsversion. Alle sichtbaren Stellen müssen zusammenpassen: Website, Buchungsseite, E-Mails, Angebotsunterlagen, Zahlungsseite und Gesprächsleitfaden.

Laufende Verträge und bereits abgegebene Angebote behandelst du separat. Welche Änderung dort zulässig ist, hängt von der konkreten Vereinbarung ab. Ändere keine bestehenden Preise einseitig aus einem redaktionellen Impuls heraus. Prüfe Vertrag, Laufzeit, zugesagte Konditionen und hole bei Unsicherheit rechtlichen Rat ein.

Du kannst eine zeitlich begrenzte Gültigkeit für neue Angebote festlegen, wenn sie sachlich gemeint und klar formuliert ist. Nutze keine erfundene Verknappung. Ein echtes Datum schafft Ordnung; ein künstlicher Countdown erzeugt Misstrauen und kann rechtliche Fragen aufwerfen.

Gespräch

Antworte auf Preisfragen, ohne deine Entscheidung zu verteidigen

Eine Interessentin darf fragen, warum dein Angebot jetzt mehr kostet. Antworte konkret: Was kauft sie, welcher Rahmen gilt und was hat sich geändert? Du musst weder deinen gesamten Umsatz offenlegen noch behaupten, der Preis garantiere ein Ergebnis. Eine ruhige Erklärung ist stärker als eine lange Rechtfertigung.

Wenn sie sagt, der frühere Preis sei niedriger gewesen, bestätige die Beobachtung. Dann nennst du Stichtag und aktuelle Version. Bei einer bestehenden Zusage prüfst du zuerst, was vereinbart wurde. Bei einer neuen Anfrage gilt die aktuelle, vorab klar kommunizierte Kondition.

Wenn der Preis für sie nicht passt, ist das kein Auftrag, sofort einen Sonderrabatt zu erfinden. Kläre, ob Umfang, Zeitpunkt oder Zahlungsweise die Hürde ist. Danach kannst du eine echte kleinere Leistung anbieten, auf einen späteren Zeitpunkt verweisen oder respektvoll bei einem Nein bleiben.

Auswertung

Beobachte nach der Erhöhung mehr als die Abschlussquote

Vergleiche über einen vorher festgelegten Zeitraum Anfragen, qualifizierte Gespräche, Zusagen, Absagegründe, Lieferaufwand und Deckungsbeitrag. Kleine Zahlen schwanken stark. Einzelne Abschlüsse oder Absagen beweisen deshalb weder Erfolg noch Scheitern der neuen Preisversion.

Lies die Rückmeldungen wörtlich. Verstehen Interessentinnen den Umfang? Kommt der Preis überraschend? Fragen sie nach Leistungen, die du gar nicht versprichst? Solche Signale zeigen, ob Website und Gespräch zur neuen Version passen. Sie sagen mehr als ein pauschales ‚zu teuer‘ ohne Kontext.

Lege vorab fest, was du bei schwacher Resonanz prüfst: Zielgruppe, Angebotsklarheit, Trafficquelle, Gespräch oder Preisgrundlage. So senkst du nicht reflexhaft die Zahl, obwohl vielleicht die falschen Menschen auf einer unklaren Seite landen.

Dein Prüfprotokoll enthält:

  • Stichtag und genaue Angebotsversion
  • alte und neue Preisgrundlage
  • Anzahl und Qualität der Anfragen
  • wörtliche statt vermutete Absagegründe
  • Lieferaufwand und wirtschaftliche Wirkung
  • Datum der nächsten ruhigen Entscheidung
Veröffentlichung

Aktualisiere den ganzen Preisweg an einem festen Termin

Eine neue Zahl steht selten an nur einer Stelle. Suche vor dem Stichtag nach dem alten Preis, dem alten Angebotsnamen und früheren Zahlungsoptionen. Prüfe Website, PDF, Buchungstool, Zahlungsanbieter, E-Mail-Automationen, gespeicherte Antworten und Anzeigen. Schon ein übersehener Link kann im Gespräch wie ein gebrochenes Versprechen wirken.

Erstelle eine kleine Veröffentlichungsliste mit verantwortlicher Person und Kontrollzeit. Aktualisiere zuerst die Stellen, die nicht öffentlich sichtbar sind, aber später automatisch versendet werden. Dann folgen Seite und Checkout in einer kurzen, kontrollierbaren Folge. Öffne den Weg anschließend selbst wie eine neue Interessentin und vergleiche jede Zahl.

Wenn eine alte öffentliche Seite aus fachlichen Gründen bleiben muss, kennzeichne ihren historischen Kontext oder entferne die veraltete Preisangabe. Leite keine Interessentin still auf eine andere Kondition um. Sie soll verstehen können, welche Version heute buchbar ist.

Notiere außerdem, wann du bestehende Leads informierst. Eine Frau, die bereits ein konkretes Angebot mit Gültigkeitsdatum erhalten hat, ist anders zu behandeln als eine Newsletter-Leserin ohne Zusage. Halte dich an Vereinbarungen und lass zweifelhafte Übergangsfälle prüfen.

Am Tag nach der Umstellung kontrollierst du echte Bestätigungen und Belege. Stimmen Gesamtpreis, Rate, Steuerhinweis und Leistungsname? Diese letzte Kontrolle wirkt banal. Sie verhindert aber, dass deine sorgfältige Preisentscheidung an einem alten Checkout-Feld scheitert.

Checkliste: Ist dein Coaching-Preis bereit für die Erhöhung

Wenn mehrere Punkte fehlen, sollte erst der Wert klarer werden, bevor du die Zahl erhöhst.

  • Die Veränderung des Angebots ist konkret beschrieben.
  • Die Zielgruppe ist passend genug eingegrenzt.
  • Der Preis bildet Tiefe, Verantwortung und Ergebnislogik ab.
  • Der Wert wird vor dem Gespräch verständlich.
  • Dein Anfrageweg zieht Frauen mit konkreter Passung an.
  • Du kannst den Preis ruhig nennen.
  • Ratenzahlung oder Optionen sind bewusst entschieden.
  • Die Preiserhöhung passt zu Positionierung, Angebot und Sichtbarkeit.

Wie Erfolgsladys Preiserhöhungen einordnet

Bei Erfolgsladys wird ein höherer Preis nicht isoliert betrachtet.

Preis, Angebot, Positionierung, Sichtbarkeit, YouTube, Google Ads und Anfrageweg müssen zusammenpassen.

Wenn Kundengewinnung ohne Dauerposting funktionieren soll, darf der Preis nicht erst im Gespräch verständlich werden.

Der Weg davor muss den Wert ruhig vorbereiten.

  • Wert vor Zahl klären.
  • Passendere Anfragen statt mehr Rechtfertigung.
  • Sichtbarkeit mit Vertrauen verbinden.
  • Preis ruhig und nachvollziehbar kommunizieren.

Häufige Fragen zum Coaching-Preise erhöhen

Wann ist der richtige Zeitpunkt, Coaching-Preise zu erhöhen

Wenn dein Angebot klarer geworden ist, Nachfrage und Ergebnislogik stabiler sind und dein aktueller Preis den Wert nicht mehr abbildet.

Wie stark sollte ich meinen Preis erhöhen

So stark, dass er zu Wert, Zielgruppe, Rahmen und Nachfrage passt. Eine pauschale Prozentzahl ist weniger sinnvoll als eine klare Angebotsprüfung.

Muss ich bestehende Kundinnen sofort umstellen

Nein. Häufig ist es professioneller, neue Preise für neue Anfragen einzuführen und bestehende Vereinbarungen sauber zu behandeln.

Was tun, wenn ich Angst vor Einwänden habe

Prüfe, ob der Wert vor dem Gespräch klar genug aufgebaut wird. Viele Preiseinwände entstehen, wenn der Rahmen erst zu spät verständlich wird.

Hilft mehr Sichtbarkeit bei höheren Preisen

Ja, wenn sie passende Frauen erreicht und Vertrauen aufbaut. Mehr Reichweite allein macht höhere Preise nicht automatisch leichter.

Quellen für Kalkulation und faire Preisangaben

Stand: 16. Juli 2026. Die amtlichen Quellen geben den allgemeinen Rahmen vor; für konkrete Verträge oder Preiswerbung ist eine fachliche Prüfung sinnvoll.

  • Preiskalkulation für Handwerk und Dienstleistungen — Existenzgründungsportal des Bundes

    Offizielle Arbeitshilfe zu Kosten, Arbeitszeit und kalkulatorischem Preis.

  • Preisangabenverordnung — Bundesministerium der Justiz und Bundesamt für Justiz

    Amtlicher Normtext zu Gesamtpreisen und Preisangaben gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern.

  • Unfair pricing — Your Europe, Europäische Union

    Offizielle EU-Orientierung zu vollständigen Preisen und irreführenden Preispraktiken.

Anja Krüger – Gründerin von Erfolgsladys

Über Anja Krüger

Anja Krüger unterstützt Coaches und Expertinnen dabei, Angebot, Preis, Sichtbarkeit und Anfrageweg so zu verbinden, dass hochwertige Entscheidungen nachvollziehbarer werden.

Willst du höhere Preise nicht mehr ständig erklären müssen

Im kostenlosen Training siehst du, wie Angebot, Sichtbarkeit und Anfrageweg zusammenarbeiten, damit höhere Preise nicht ständig im Gespräch gerettet oder gerechtfertigt werden müssen.

Nächsten Schritt klären

Wenn du nicht weiter sortieren willst, prüfe im Gespräch, welcher Weg für dich wirklich passt.

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