Ordne die Über-mich-Seite nach den Fragen vor einer möglichen Zusammenarbeit. Stelle zuerst deine heutige Rolle vor, erläutere danach passende Erfahrungen und deine Arbeitsweise. Persönliche Einblicke können diese Vorstellung ergänzen.
Die folgenden Abschnitte sind eine Arbeitsgrundlage. Du kannst den Umfang an dein Angebot anpassen. Halte die Angaben zu Person und Leistung mit deinen Angebotsseiten in Einklang.
Schreibe zunächst eine sachliche Fassung. Danach kannst du prüfen, wo deine eigene Sprache und ein persönliches Detail den Text verständlicher machen. Eine ausgeschmückte Geschichte ist dafür nicht erforderlich.
Einstieg
Deine heutige Rolle zuerst erklären
Beginne mit deinem Namen, deiner fachlichen Rolle und dem Schwerpunkt deines Angebots. Nenne die Zielgruppe, wenn sie für die Einordnung wichtig ist. Eine Interessentin sollte früh verstehen, mit welchem Anliegen sie sich an dich wenden kann. Der Einstieg darf kurz sein, braucht aber mehr Inhalt als einen allgemeinen Satz über Veränderung.
Verbinde deine Vorstellung mit der Angebotsübersicht. Wenn du verschiedene Formate anbietest, erkläre hier den gemeinsamen Schwerpunkt und führe für die Unterschiede zu den Detailseiten. Wiederhole nicht alle Bedingungen auf der Über-mich-Seite. Prüfe jedoch, ob deine persönliche Beschreibung dieselben Zielgruppen und Anliegen nennt wie das tatsächliche Angebot.
Prüfe diese Angaben:
- Deine aktuelle Rolle ist verständlich.
- Zielgruppe und Anliegen passen zum Angebot.
- Die Detailseiten sind erreichbar.
- Es gibt keine neuen Ergebnisgarantien.
Reihenfolge
Eine Gliederung für die Über-mich-Seite
Eine mögliche Reihenfolge ist: aktuelle Rolle und Zielgruppe, relevante berufliche Erfahrung, fachliche Grundlagen, Arbeitsweise, ausgewählte persönliche Einblicke und nächster Schritt. Diese Gliederung hilft dir, Angaben auszuwählen. Sie ist keine Verpflichtung, jedes Thema gleich ausführlich zu behandeln.
Wenn dein Angebot besondere Voraussetzungen hat, erkläre sie dort, wo die Zusammenarbeit beschrieben wird. Wenn deine Erfahrung für die Auswahl wichtig ist, räume ihr entsprechend Platz ein. Kurze Absätze mit klaren Überschriften lassen erkennen, welche Frage du gerade beantwortest. Eine chronologische Lebensgeschichte ist sinnvoll, wenn ihre Stationen tatsächlich zum Verständnis deiner Arbeit beitragen.
Erfahrung
Den beruflichen Hintergrund mit dem Angebot verbinden
Wähle berufliche Stationen aus, die etwas über deine heutige Arbeit erklären. Beschreibe deine tatsächliche Aufgabe und den Bezug zum Angebot. Eine frühere Führungsrolle kann beispielsweise relevant sein, wenn du berufliche Entscheidungen begleitest; sie begründet aber nicht automatisch Kompetenz für jedes Coaching-Anliegen.
Unterscheide eigene Erfahrungen, fachliche Ausbildung und Erfahrung in der Begleitung anderer Menschen. Diese Angaben beantworten unterschiedliche Fragen. Bleibe bei belegbaren Beschreibungen und übernimm keine erfundenen Jahreszahlen oder Kundinnenzahlen. Wenn sich dein Schwerpunkt geändert hat, erläutere die Verbindung, ohne frühere Tätigkeiten nachträglich größer darzustellen.
Prüfe diese Angaben:
- Die Station ist korrekt beschrieben.
- Der Bezug zur heutigen Arbeit ist erkennbar.
- Erfahrung und Qualifikation sind getrennt.
- Zahlen und Zeitangaben sind belegbar.
Qualifikationen
Ausbildungen korrekt und verständlich einordnen
Nenne Qualifikationen mit ihrer zutreffenden Bezeichnung. Erkläre kurz, welche fachliche Grundlage für dein Angebot relevant ist. Eine Interessentin muss nicht sämtliche Fachbegriffe kennen, um deinen Hintergrund einordnen zu können. Bei mehreren Weiterbildungen kannst du die für die aktuelle Tätigkeit wichtigsten Angaben auswählen.
Vermeide den Eindruck, ein Zertifikat garantiere ein bestimmtes Ergebnis der Zusammenarbeit. Wenn du Abschluss, Anbieter oder Schwerpunkt nennst, prüfe die Angaben anhand deiner Unterlagen. Setze Erfahrung und Qualifikation nicht gleich. Beide können Teil deiner Vorstellung sein, sollten aber jeweils so beschrieben werden, wie sie tatsächlich vorliegen.
Arbeitsweise
Erklären, was in der Begleitung passiert
Beschreibe deine Arbeitsweise mit verständlichen Handlungen. Klärt ihr zunächst das Anliegen? Werden Möglichkeiten gesammelt oder nächste Schritte vorbereitet? Welche Aufgaben übernimmt die Kundin zwischen Terminen, sofern das zu deinem Angebot gehört? Nenne nur Abläufe, die du tatsächlich so durchführst.
Ordne auch die Zusammenarbeit ein: Wie werden Fragen besprochen und Erwartungen geklärt? Ein Satz über deine Haltung wird konkreter, wenn du zeigst, wie er sich im Ablauf ausdrückt. Verweise für Umfang und Bedingungen auf die passende Angebotsseite. Die persönliche Vorstellung soll die Entscheidung vorbereiten, keine zusätzliche Leistung versprechen.
Prüfe diese Angaben:
- Die Beschreibung entspricht deinem tatsächlichen Ablauf.
- Fachbegriffe werden erklärt.
- Aufgaben und Grenzen bleiben verständlich.
- Angebotsbedingungen stehen auf der passenden Seite.
Beispiel
Ein fiktiver Einstieg als Formulierungshilfe
Das folgende Beispiel ist ausdrücklich fiktiv und beschreibt keine Person oder Leistung von Erfolgsladys: „Ich begleite Frauen, die ihren nächsten beruflichen Schritt sortieren möchten. In unserem Coaching betrachten wir deine aktuelle Situation, mögliche Wege und die Fragen, die vor einer Entscheidung noch offen sind.“
Die anschließende Vorstellung könnte passende berufliche Erfahrungen und tatsächliche fachliche Grundlagen ergänzen. Übernimm den Aufbau, nicht erfundene Angaben. Ersetze Zielgruppe, Anliegen und Ablauf durch dein eigenes Angebot. Wenn du den Text laut liest, sollte er so klingen, wie du deine Arbeit auch in einem Gespräch verständlich erklären würdest.
Haltung
Deine Haltung an konkreten Entscheidungen zeigen
Begriffe wie wertschätzend oder individuell kommen auf vielen Coaching-Seiten vor. Erkläre, was sie für deine Zusammenarbeit bedeuten. Wenn Ziele gemeinsam geklärt werden, beschreibe diese Klärung. Wenn die Kundin zwischen mehreren nächsten Schritten wählen kann, erläutere, wie ihr diese Möglichkeiten bespricht.
Eine persönliche Haltung sollte zum tatsächlichen Ablauf passen. Formuliere keine Zusage, die du im Alltag nicht einhalten kannst. Auch die Grenzen deiner Begleitung gehören dazu: Welche Anliegen passen, wann wäre eine andere Unterstützung sinnvoll? Für diese Einordnung reicht eine sachliche Beschreibung des Angebotsrahmens; du musst keine Diagnosen oder Empfehlungen zu anderen Fachgebieten abgeben.
Persönliches
Nähe zeigen und die eigene Privatsphäre schützen
Ein persönlicher Einblick kann erklären, warum dir dein Arbeitsgebiet wichtig ist. Entscheide selbst, wie viel du öffentlich erzählen möchtest. Du kannst einen beruflichen Beweggrund schildern, ohne private Beziehungen oder belastende Erlebnisse auszubreiten. Ein Text ist nicht weniger glaubwürdig, weil er diese Grenzen respektiert.
Überlege außerdem, ob die Geschichte Angaben über andere Personen enthält. Veröffentliche keine vertraulichen Informationen aus einer Zusammenarbeit. Wenn ein Beispiel nötig ist, kann ein ausdrücklich fiktiver Fall den Ablauf erläutern. Halte ihn klar getrennt von echten Erfahrungsberichten. Eine eigene Erfahrung allein sagt nicht voraus, wie eine Kundin ihre Situation erleben wird.
Porträt
Foto und Text sollen dieselbe Person vorstellen
Wähle ein Foto, auf dem du für Interessentinnen erkennbar bist und dessen Verwendung erlaubt ist. Es kann die persönliche Vorstellung ergänzen, ersetzt aber keine Informationen über dein Angebot. Schreibe den Text so, dass er auch ohne Bild verständlich bleibt.
Prüfe Namen, Rollenbezeichnung und Bildunterschrift gemeinsam. Stimmen sie mit anderen Seiten deiner Coaching-Website überein? Wenn deine Tätigkeit sich verändert hat, aktualisiere veraltete Beschreibungen. Ein persönlicher Text braucht keine inszenierte Erfolgsdarstellung. Er soll die Person vorstellen, mit der eine Interessentin tatsächlich Kontakt aufnehmen würde.
Vertrauen
Echte Belege von persönlichen Aussagen unterscheiden
Wenn du Kundenstimmen nutzt, müssen es echte, zur Veröffentlichung freigegebene Aussagen sein. Ihr Kontext sollte verständlich bleiben. Eine persönliche Erfahrung ist keine Garantie für weitere Kundinnen. Vermeide Kürzungen, die aus einer eingeschränkten Aussage ein allgemeines Ergebnisversprechen machen.
Falls geeignete Stimmen fehlen, erfinde keine. Du kannst deine fachlichen Grundlagen und den Ablauf der Zusammenarbeit nachvollziehbar erklären. Prüfe auch, ob Belege auf der Über-mich-Seite oder auf der zugehörigen Angebotsseite hilfreicher sind. Wiederhole sie nicht nur, um den Text zu verlängern.
Kontakt
Einen nächsten Schritt mit klarem Zweck anbieten
Nach der persönlichen Vorstellung kann eine Interessentin das Angebot genauer ansehen oder den Kontaktweg prüfen. Wähle den Schritt, den du tatsächlich anbietest. Wenn ein Gespräch vorgesehen ist, erkläre seinen Zweck: Geht es um Kennenlernen und Passung oder bereits um eine Coaching-Leistung?
Nenne die tatsächlichen Bedingungen dort, wo die Buchung vorbereitet wird. Dazu können Format, Dauer und mögliche Kosten gehören. Kostenfreiheit oder Unverbindlichkeit solltest du nur ankündigen, wenn das Vorgehen dazu passt. Eine Interessentin darf nach dem Lesen weiterhin entscheiden, dass sie zuerst mehr Informationen braucht. Sorge deshalb für erreichbare Angebotsdetails.
Lesetest
Die Vorstellung von einer neuen Person prüfen lassen
Bitte eine Person, die dein Angebot noch nicht kennt, den Text zu lesen. Frage danach: Wen begleite ich? Bei welchem Anliegen? Welche Angaben erklären meinen Hintergrund? Was würdest du vor einer Anfrage noch wissen wollen? Die Antworten können zeigen, wo dir selbstverständliche Informationen fehlen.
Ergänze diese Informationen im Text, statt die Seite beim Lesen mündlich zu erklären. Prüfe danach die Übergänge zur Angebotsseite und zum Kontakt. Eine einzelne Rückmeldung ist ein Hinweis auf Verständnishürden. Sie beweist weder, wie alle Interessentinnen reagieren, noch dass die überarbeitete Seite mehr Anfragen erzeugt.
Überarbeitung
Person, Angebot und Kontaktweg gemeinsam aktualisieren
Vergleiche die fertige Über-mich-Seite mit deiner Startseite und den Angebotsdetails. Werden überall dieselben aktuellen Rollen, Schwerpunkte und Formate genannt? Funktionieren die Links? Ist die ausführliche Vorstellung dort erreichbar, wo du auf der Startseite nur ein kurzes Porträt zeigst? Korrigiere widersprüchliche Angaben zuerst.
Bewahre die alte Fassung auf und notiere, welche Informationslücke du geschlossen hast. Falls du passende Anfragedaten vorliegen hast, kannst du später beobachten, welche Fragen vor einem Kontakt offenbleiben. Für die weitere Überarbeitung hilft die Einordnung der gesamten Website-Struktur: Jede Seite soll die Informationen bereitstellen, die sie im Weg zur passenden Anfrage übernehmen kann.