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Anja von Erfolgsladys

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Kurzantwort: Wie findest du passende Unternehmerinnen-Stammtische

Passende Unternehmerinnen-Stammtische findest du über lokale Netzwerke, Coworking-Spaces, Gründerinneninitiativen, Wirtschaftsförderung, Empfehlungen, Suchmaschinen und Plattformen für Treffen. Wähle Gruppen nicht nur nach Nähe, sondern nach Passung: Sind dort Frauen, die deine Arbeit brauchen, weiterempfehlen oder ergänzen können Ein guter Stammtisch gibt dir Orientierung, echte Gespräche und wiederkehrende Kontaktpunkte.

Warum der nächste Stammtisch nicht automatisch dein bestes Netzwerk ist

Wenn du als selbstständige Frau, Coachin, Beraterin oder Expertin neue Kontakte suchst, klingt ein Unternehmerinnen-Stammtisch erst einmal naheliegend. Dort sind andere Frauen, die ebenfalls ein Business aufbauen, sich austauschen und Empfehlungen geben können.

Trotzdem passt nicht jede Gruppe zu deinem Ziel. Manche Treffen sind sehr locker, manche stark fachlich, manche eher freundschaftlich, manche sehr vertriebsorientiert. All das kann gut sein, aber nicht alles hilft dir im gleichen Moment.

Wenn du Kundinnen gewinnen willst, brauchst du nicht nur Gesellschaft. Du brauchst Kontakte, die deine Arbeit verstehen, dich richtig einordnen und entweder selbst passende Kundinnen sein können oder Menschen kennen, für die dein Angebot relevant ist.

Deshalb lohnt es sich, Unternehmerinnen-Stammtische bewusst auszuwählen. Ein guter Stammtisch gibt dir nicht nur neue Namen, sondern bessere Orientierung: Wo sind deine Themen anschlussfähig Welche Fragen tauchen wieder auf Wer könnte dich empfehlen Wo kannst du regelmäßig sichtbar werden

Teil 1

Suche zuerst nach Zielgruppennähe

Der wichtigste Prüfpunkt ist nicht, ob ein Stammtisch sympathisch klingt. Entscheidend ist, ob er dich in die Nähe der richtigen Menschen bringt.

Wenn deine Kundinnen selbst Unternehmerinnen sind, kann ein Unternehmerinnen-Stammtisch direkt relevant sein. Wenn deine Kundinnen eher Angestellte, Mütter, Führungskräfte oder Gründerinnen in einer bestimmten Phase sind, brauchst du vielleicht eine andere Gruppe oder eine klarere Partnerinnen-Logik.

Zielgruppennähe bedeutet nicht, dass jede Teilnehmerin eine Kundin sein muss. Auch Frauen, die deine Zielkundinnen kennen, können wertvoll sein.

Wichtig ist, dass du nicht regelmäßig in Gruppen gehst, in denen niemand dein Thema braucht, versteht oder weitertragen kann.

Achte auf diese Hinweise:

  • Welche Frauen nehmen teil
  • Welche Themen werden regelmäßig besprochen
  • Gibt es Gründerinnen, Selbstständige oder etablierte Unternehmerinnen
  • Entstehen dort Empfehlungen oder nur lockerer Austausch
  • Passt die Atmosphäre zu deinem Angebot
Teil 2

Nutze mehrere Suchwege statt nur die erste Trefferliste

Viele gute Gruppen tauchen nicht sofort dort auf, wo du zuerst suchst. Manche werden über persönliche Empfehlungen gefunden, andere über lokale Initiativen oder Räume, in denen Selbstständige arbeiten.

Starte breit, aber entscheide eng. Sammle mögliche Gruppen und prüfe danach, welche wirklich passend sind.

Hilfreich sind Suchanfragen mit deiner Stadt, deinem Thema und Begriffen wie Unternehmerinnen, Gründerinnen, Business-Netzwerk, Frauen-Netzwerk, Stammtisch oder Coworking.

Frage zusätzlich Menschen, die lokal gut vernetzt sind. Oft kennen sie Treffen, die online kaum auffallen.

Gute Suchorte sind:

  • lokale Unternehmerinnen-Netzwerke
  • Coworking-Spaces
  • Gründerinnenzentren
  • Wirtschaftsförderung
  • Meetup- und Event-Plattformen
  • Empfehlungen von Kundinnen oder Kolleginnen
Teil 3

Prüfe die Kultur der Gruppe

Ein Stammtisch kann fachlich passen und sich trotzdem falsch anfühlen. Die Kultur entscheidet, ob du dort gern wiederkommst und echte Gespräche entstehen.

Manche Gruppen sind sehr offen, andere eher geschlossen. Manche erwarten aktive Empfehlungen, andere legen Wert auf Austausch. Manche sind für Anfängerinnen gedacht, andere für erfahrene Unternehmerinnen.

Beobachte, wie Frauen miteinander sprechen. Geht es nur um Selbstdarstellung Werden Fragen ernst genommen Gibt es Raum für echte Verbindung Werden neue Teilnehmerinnen gut aufgenommen

Eine Gruppe muss nicht perfekt sein. Sie sollte aber zu deiner Art von Beziehung und Kundengewinnung passen.

Eine gute Kultur erkennst du daran, dass:

  • Gespräche nicht nur oberflächlich bleiben
  • Empfehlungen vertrauensvoll entstehen
  • du deine Arbeit klar erklären kannst
  • neue Frauen gut einbezogen werden
  • die Gruppe regelmäßig aktiv ist
Teil 4

Geh nicht mit Verkaufsdruck hinein

Ein Stammtisch ist selten der richtige Ort für harten Verkauf. Frauen spüren schnell, ob jemand nur Kontakte sammeln oder wirklich Beziehung aufbauen will.

Stärker ist eine klare, ruhige Präsenz. Erkläre deine Arbeit so, dass andere dich einordnen können. Stelle gute Fragen. Höre zu, welche Probleme immer wieder auftauchen.

So entsteht Vertrauen. Manche Teilnehmerinnen werden vielleicht selbst Kundinnen. Andere empfehlen dich später. Wieder andere werden Partnerinnen für ein gemeinsames Format.

Wenn du zu früh verkaufst, verkürzt du diese Möglichkeiten.

Teil 5

Bereite deine Vorstellung vor

Viele Gruppen beginnen mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Genau dort entscheidet sich oft, ob du erinnerbar wirst.

Statt nur Name und Beruf zu nennen, solltest du deine Arbeit in einer konkreten Lage erklären. Zum Beispiel: Ich unterstütze Coachinnen, die sichtbar sind, aber noch keinen klaren Anfrageweg haben.

Dieser Satz muss nicht perfekt sein. Er muss verständlich sein. Wenn andere Frauen später jemanden treffen, der genau dieses Problem hat, sollen sie an dich denken können.

Eine gute Vorstellung ist kurz, konkret und wiederholbar.

Eine starke Kurzvorstellung enthält:

  • wen du unterstützt
  • welche Lage du kennst
  • welchen Engpass du löst
  • welche Veränderung möglich wird
  • wie man leicht weitergehen kann
Teil 6

Teste eine Gruppe über mehrere Termine

Ein einzelner Abend sagt nicht immer alles. Manchmal war die Runde zufällig klein, ein Thema untypisch oder die Stimmung anders als sonst.

Wenn der erste Eindruck nicht eindeutig schlecht ist, teste eine Gruppe zwei- bis dreimal. Erst dann erkennst du, ob dort echte Passung entsteht.

Achte darauf, ob Gespräche tiefer werden, ob du wiedererkannt wirst und ob deine Arbeit besser verstanden wird.

Wenn nach mehreren Terminen keine Verbindung entsteht, darfst du weiterziehen. Netzwerken bedeutet nicht, überall bleiben zu müssen.

Teil 7

Führe Kontakte nach dem Stammtisch weiter

Der Wert eines Stammtischs entsteht oft nach dem Treffen. Schreibe Frauen an, mit denen ein echtes Gespräch entstanden ist. Beziehe dich auf einen konkreten Punkt und schlage einen kleinen nächsten Schritt vor.

Das kann ein Kaffee, ein kurzer Austausch, eine Empfehlung, ein gemeinsamer Workshop oder ein Link zu einem hilfreichen Training sein.

Wichtig ist, dass du die Verbindung nicht kalt werden lässt.

So wird aus einem netten Abend ein tragfähiger Kontakt.

Teil 8

Erlaube dir, unpassende Gruppen auszusortieren

Viele selbstständige Frauen bleiben zu lange in Gruppen, die ihnen eigentlich nicht guttun. Sie wollen zuverlässig sein, niemanden enttäuschen oder hoffen, dass beim nächsten Treffen doch noch etwas entsteht.

Ein Stammtisch darf freundlich sein und trotzdem nicht passend für deine aktuelle Business-Lage. Wenn dort keine Zielgruppennähe, keine echten Gespräche und keine sinnvollen Empfehlungen entstehen, darfst du deine Energie anders einsetzen.

Aussortieren heißt nicht, Menschen abzuwerten. Es heißt, deine Zeit ernst zu nehmen. Du brauchst Räume, in denen Beziehung, Vertrauen und klare Einordnung möglich sind.

Gerade wenn du Kundinnen ohne Dauerposting gewinnen willst, ist deine Energie wichtig. Ein gutes Netzwerk stärkt dich. Ein unpassendes Netzwerk macht dich nur voller Termine.

Ein Stammtisch passt wahrscheinlich nicht, wenn:

  • du nach jedem Treffen erschöpft und unklar bist
  • deine Themen keinen Anschluss finden
  • nur oberflächliche Gespräche entstehen
  • Empfehlungen dauerhaft unpassend sind
  • du dich verstellen musst, um dazuzugehören
Teil 9

Mach aus der Gruppe keinen Ersatz für deinen Anfrageweg

Ein Unternehmerinnen-Stammtisch kann Türen öffnen, aber er sollte nicht deine ganze Kundengewinnung tragen.

Wenn eine Frau dich dort kennenlernt, braucht sie danach oft weitere Einordnung. Sie möchte verstehen, wie du arbeitest, ob dein Angebot zu ihrer Situation passt und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.

Darum ist es hilfreich, wenn dein Netzwerk auf einen ruhigen Anschluss trifft: ein Training, eine E-Mail, ein Video oder ein klares Gespräch, sobald die Reife dafür da ist.

So wird der Stammtisch zum Anfang einer Beziehung, nicht zum einzigen Ort, an dem Vertrauen entstehen muss.

Das entlastet auch dich. Du musst nicht in jedem Treffen alles erklären, sondern kannst Frauen nach und nach in deine Denkweise führen.

Warum Unternehmerinnen-Stammtische manchmal nicht weiterhelfen

Ein Stammtisch kann sympathisch sein und trotzdem wenig für deine Kundengewinnung tun.

Das passiert, wenn Zielgruppennähe, Gesprächsqualität oder Anschluss fehlen.

Häufige Fehler sind:

  • nur nach Nähe oder Uhrzeit auswählen
  • jede Gruppe gleich behandeln
  • ohne klare Vorstellung hingehen
  • zu früh verkaufen wollen
  • nach guten Gesprächen nicht nachfassen
  • Gruppen ohne Zielgruppennähe zu lange besuchen
  • Kontakte sammeln, aber keine Beziehungen aufbauen

Fünf Prüfschritte für passende Unternehmerinnen-Gruppen

Mit dieser Reihenfolge findest du Gruppen, die wirklich zu deiner aktuellen Business-Lage passen.

Ziel Suche Passung Test Anschluss
1

Ziel klären

Entscheide, ob du Kundinnen, Partnerinnen, Empfehlungen oder lokale Orientierung suchst.

2

Mehrere Suchwege nutzen

Sammle Gruppen über Suchmaschinen, Empfehlungen, Coworking-Spaces und lokale Initiativen.

3

Passung prüfen

Achte auf Zielgruppe, Themen, Atmosphäre und Empfehlungsqualität.

4

Mehrfach testen

Besuche eine passende Gruppe mehrere Male, bevor du sie bewertest.

5

Kontakte weiterführen

Fasse persönlich nach und mache aus Gesprächen echte Beziehungen.

Checkliste: Passt ein Unternehmerinnen-Stammtisch zu dir

Diese Fragen helfen dir, eine Gruppe nicht nur nach Sympathie, sondern nach Wirkung auszuwählen.

  • Die Teilnehmerinnen haben Bezug zu deiner Zielgruppe.
  • Die Themen passen zu deiner Arbeit oder deinem Angebot.
  • Es gibt echte Gespräche statt nur Selbstdarstellung.
  • Du kannst deine Arbeit dort klar erklären.
  • Empfehlungen wirken realistisch.
  • Die Gruppe trifft sich regelmäßig.
  • Du fühlst dich nach dem Treffen klarer statt ausgelaugt.
  • Nach dem Treffen gibt es sinnvolle Kontakte zum Weiterführen.

Wie Erfolgsladys Unternehmerinnen-Netzwerke einordnet

Erfolgsladys sieht Unternehmerinnen-Stammtische als möglichen Startpunkt für Vertrauen und Empfehlungen.

Sie ersetzen aber keinen klaren Anfrageweg. Wenn Positionierung und Angebot unklar sind, bleiben auch gute Kontakte oft unverbindlich.

Stark wird ein Netzwerk, wenn Frauen dich vor Ort erleben und danach über YouTube, Training, E-Mail oder einen anderen ruhigen Weg weiter prüfen können.

So entsteht Kundengewinnung ohne Dauerposting, aber mit echter Beziehung und klarer nächster Entscheidung.

  • passende Gruppen wählen
  • klare Kurzvorstellung
  • Kontakte weiterführen
  • lokales Vertrauen mit Anfrageweg verbinden

Häufige Fragen zu Unternehmerinnen-Stammtischen

Wo finde ich Unternehmerinnen-Stammtische

Über lokale Netzwerke, Coworking-Spaces, Gründerinneninitiativen, Wirtschaftsförderung, Empfehlungen, Event-Plattformen und Suchanfragen mit deiner Stadt.

Woran erkenne ich eine gute Gruppe

An Zielgruppennähe, echter Gesprächsqualität, regelmäßigen Treffen und daran, ob Empfehlungen realistisch entstehen können.

Soll ich direkt mein Angebot vorstellen

Kurz ja, aber ohne Druck. Erkläre vor allem, für wen du in welcher Lage hilfreich bist.

Wie oft sollte ich eine Gruppe besuchen

Teste eine vielversprechende Gruppe zwei- bis dreimal, bevor du entscheidest, ob sie zu dir passt.

Was mache ich nach einem guten Gespräch

Fasse persönlich nach, beziehe dich auf das Gespräch und schlage einen kleinen nächsten Schritt vor.

Anja Krüger – Gründerin von Erfolgsladys

Über Anja Krüger

Anja Krüger begleitet Frauen, Expertinnen, Mentorinnen und Beraterinnen dabei, aus Wissen und Erfahrung ein Angebot und einen klaren Weg zu passenden Anfragen aufzubauen - ohne täglichen Social-Media-Druck.

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