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Anja von Erfolgsladys

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Ich kläre mit dir, wo du gerade stehst und welcher nächste Schritt dir mehr Anfragen bringt.

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Wie läuft ein Verkaufsgespräch im Coaching ab?

Ein Verkaufsgespräch lässt sich in sieben Phasen gliedern: Vorbereitung, Gesprächsrahmen, Anliegen, gewünschte Veränderung, Passung und Angebot, Rückfragen sowie Entscheidung und Nachbereitung. Frage zuerst, was die Interessentin braucht. Erkläre danach nur ein Angebot, das dazu passt. Halte am Ende fest, ob sie starten, nachdenken oder absagen möchte.

Du hast eine Anfrage bekommen und möchtest das Gespräch gut führen. Vielleicht kennst du dein Angebot genau, weißt aber noch nicht, wann du über den Preis sprechen oder wie du nach einer Entscheidung fragen sollst. Ein Ablauf hilft dir, diese Punkte zu sortieren, ohne das Gespräch Wort für Wort abzulesen.

Die sieben Phasen auf dieser Seite sind eine praktische Orientierung. Du kannst ihre Länge an die Situation anpassen. Eine Frau, die dein Angebot bereits kennt, braucht andere Rückfragen als jemand, der gerade zum ersten Mal über Coaching nachdenkt. Wichtig ist, dass ihr beide am Ende wisst, was besprochen und vereinbart wurde.

Der Ablauf konzentriert sich auf das Erstgespräch vor einer möglichen Zusammenarbeit. Konkrete Fragelisten, die ausführliche Angebotspräsentation und das Nachfassen findest du in den verlinkten Vertiefungen. Hier geht es um die Reihenfolge: Was solltest du klären, bevor du den nächsten Punkt ansprichst?

Warum ein Gespräch trotz guter Vorbereitung unklar bleiben kann

Ein häufiger Stolperstein ist, das Angebot zu früh zu erklären. Dann sprichst du über Inhalte und Termine, während die Interessentin noch versucht, ihr Anliegen zu beschreiben. Sie hört viele Informationen, kann aber noch nicht beurteilen, welche davon für sie wichtig sind.

Auch ein ausführliches Gespräch kann offen enden, wenn niemand den nächsten Schritt benennt. „Melde dich einfach“ lässt offen, ob noch eine Frage fehlt, ob du Unterlagen zusenden sollst oder ob die Frau gar nicht beginnen möchte. Diese Unklarheit könnt ihr im Gespräch gemeinsam auflösen.

Ein Leitfaden soll dir deshalb Orientierung geben. Wenn eine Antwort bereits mehrere Punkte klärt, musst du sie nicht erneut abfragen. Wenn ein wichtiger Punkt fehlt, kannst du dorthin zurückkehren. Du führst die Reihenfolge, hörst aber weiter auf das, was tatsächlich gesagt wird.

Achte besonders auf diese Übergänge:

  • Vom Einstieg zum Anliegen: Hat die Interessentin verstanden, was ihr heute klärt?
  • Vom Anliegen zum Angebot: Hast du ihre Situation zusammengefasst und die Zusammenfassung bestätigen lassen?
  • Vom Angebot zur Entscheidung: Sind Preis, Umfang und offene Fragen verständlich besprochen?

Die sieben Phasen deines Coaching-Verkaufsgesprächs

Nutze die Reihenfolge als Leitfaden und passe sie an das Gespräch an. Die beispielhaften Formulierungen sind Vorschläge, keine Aussagen über echte Kundinnen oder ein bestimmtes Erfolgsladys-Angebot.

Vorbereitung

1. Vor dem Gespräch: Angebot und Rahmen griffbereit haben

Lege vor dem Termin die Informationen bereit, die du sicher nennen möchtest: Leistungsumfang, Preis, mögliche Termine und den tatsächlichen nächsten Schritt. So musst du im Gespräch keine Zusagen improvisieren. Prüfe außerdem, welche Angaben die Interessentin schon gemacht hat. Eine Frage aus dem Anfrageformular brauchst du nicht vollständig neu zu stellen; du kannst gezielt daran anknüpfen.

Überlege, für welche Anliegen dein Angebot geeignet ist und wo seine Grenzen liegen. Wenn du beispielsweise beim Aufbau einer Kundengewinnung unterstützt, folgt daraus keine Zusage zu einer bestimmten Zahl von Kundinnen. Beschreibe deine Leistung so, wie du sie tatsächlich erbringst. Versprich weder Ergebnisse noch Betreuung, die du nicht verlässlich anbieten kannst.

Notiere dir wenige Stichworte statt eines langen Skripts. Ein Blatt mit Rahmen, Anliegen, Ziel, Passung, Angebot, Fragen und Entscheidung reicht als Erinnerung. Prüfe die Technik und sorge dafür, dass du ungestört zuhören kannst. Wenn du Notizen machst, erkläre kurz, wofür du sie nutzt, und beschränke dich auf das für die Zusammenarbeit Nötige.

Einstieg

2. Den Gesprächsrahmen gemeinsam klären

Begrüße die Interessentin und sage, was ihr im Termin herausfinden könnt. Eine mögliche Formulierung lautet: „Ich würde zuerst gern verstehen, wobei du Unterstützung suchst. Danach schauen wir, ob mein Angebot dazu passt, und klären deine Fragen. Ist das für dich so in Ordnung?“ Damit ist die Reihenfolge transparent und die Frau kann ein eigenes Anliegen ergänzen.

Nenne die vereinbarte Dauer und frage, ob sie weiterhin passt. Wenn das Gespräch kürzer werden muss, könnt ihr entscheiden, welche Frage heute Vorrang hat oder ob ein anderer Termin sinnvoller ist. Du brauchst dafür keine feste Minutenverteilung. Der Rahmen soll Orientierung geben, ohne eine ausführliche Antwort mitten im Satz abzuschneiden.

Sage auch, welches Ergebnis heute möglich ist: eine Empfehlung, die Klärung weiterer Fragen oder die Feststellung, dass eine Zusammenarbeit nicht passt. Lass die Interessentin wissen, wenn du im Gespräch ein kostenpflichtiges Angebot besprechen möchtest. Ein Termin sollte nicht erst am Ende seinen eigentlichen Zweck offenbaren.

Anliegen

3. Die Ausgangslage verstehen, bevor du eine Lösung anbietest

Beginne mit einer offenen Frage wie: „Was hat dich dazu gebracht, dieses Gespräch zu buchen?“ Höre zunächst zu, bevor du eine Lösung vorschlägst. Frage anschließend nach einem konkreten Beispiel. „Was passiert dann genau?“ kann hilfreicher sein als eine vorschnelle Einordnung in deine üblichen Angebote.

Erkundige dich nach bisherigen Versuchen: „Was hast du schon ausprobiert, und was hat dabei funktioniert?“ Dadurch erfährst du, welche Unterstützung neu wäre und was die Frau bereits selbst leisten kann. Frage auch nach Rahmenbedingungen, die für dein Angebot relevant sind, etwa verfügbarer Zeit oder einem bestehenden Angebot. Sammle keine persönlichen Details, die du für diese Entscheidung nicht brauchst.

Fasse die Situation mit ihren Worten zusammen. Zum Beispiel: „Du bekommst gelegentlich Anfragen, aber im Gespräch bleibt der Umfang deiner Begleitung unklar. Du möchtest den Ablauf besser strukturieren. Habe ich das richtig verstanden?“ Dieses Beispiel ist fiktiv. Es zeigt, wie eine Zusammenfassung eine Annahme überprüfbar macht, bevor du darauf eine Empfehlung aufbaust.

Ziel

4. Die gewünschte Veränderung und ihre Grenzen klären

Frage, woran die Interessentin eine hilfreiche Veränderung erkennen würde. „Was möchtest du nach der Zusammenarbeit anders tun können?“ führt oft zu einer greifbareren Antwort als ein allgemeines Erfolgsziel. Lass sie beschreiben, welche Aufgabe sie lösen oder welche Entscheidung sie besser treffen möchte.

Wenn sie mehrere Ziele nennt, könnt ihr gemeinsam priorisieren: „Welcher dieser Punkte wäre für dich zuerst wichtig?“ So vermeidest du, ein einzelnes Angebot als Antwort auf jede Schwierigkeit darzustellen. Prüfe, ob der gewünschte Umfang zu deiner Leistung und dem vorhandenen Zeitrahmen passt. Sprich Grenzen offen an, sobald sie erkennbar werden.

Unterscheide zwischen dem, was ihr bearbeiten könnt, und einem Ergebnis, das von weiteren Faktoren abhängt. Du kannst einen Gesprächsleitfaden erarbeiten oder ein Angebot verständlicher formulieren; eine bestimmte Abschlussquote lässt sich daraus nicht garantieren. Diese Unterscheidung hilft der Interessentin, deine Leistung zu beurteilen, statt eine Erwartung zu kaufen, die ihr später nicht einlösen könnt.

Passung

5. Erst die Passung prüfen, dann das Angebot erklären

Leite deine Empfehlung aus dem bisher Gesagten ab. „Für den Punkt, den du beschrieben hast, würde ich diesen Rahmen vorschlagen, weil …“ verbindet Bedarf und Leistung. Erkläre, was ihr bearbeitet, wie die Zusammenarbeit abläuft und welche Vorbereitung du von der Interessentin erwartest. Nenne auch, was nicht enthalten ist, wenn dazu ein Missverständnis entstehen könnte.

Sprich den tatsächlichen Preis und die dazugehörige Leistung verständlich aus. Falls unterschiedliche Zahlungsweisen oder Zusatzleistungen verfügbar sind, erkläre sie so, wie du sie wirklich anbietest. Erfinde im Gespräch keine knappe Verfügbarkeit oder befristete Vergünstigung, um eine Entscheidung zu beschleunigen. Die Frau braucht nachvollziehbare Bedingungen für ihre Entscheidung.

Halte die Erklärung überschaubar und frage nach: „Welcher Teil passt zu deinem Anliegen, und was ist noch unklar?“ Wenn du merkst, dass das Angebot die beschriebene Aufgabe nicht abdeckt, sage das. Ein anderes Format oder eine Absage kann das passende Ergebnis sein. Für die ausführliche Darstellung von Nutzen, Umfang und Preis kannst du anschließend den Artikel zur Angebotspräsentation nutzen.

Rückfragen

6. Fragen beantworten und Bedenkzeit konkret machen

Gib Raum für Rückfragen. Wenn die Interessentin zögert, musst du nicht sofort einen Einwand widerlegen. Frage zunächst: „Was brauchst du noch, um das Angebot einschätzen zu können?“ Vielleicht fehlt eine Information zu Terminen, vielleicht ist die Aufgabe zu groß oder der Preis liegt außerhalb ihres Rahmens. Diese Antworten verlangen unterschiedliche Reaktionen.

Beantworte die konkrete Frage und prüfe, ob damit alles geklärt ist. Wenn du etwas nicht sicher weißt, kündige eine verbindliche Rückmeldung an, statt eine spontane Zusage zu machen. Du kannst zum Beispiel sagen: „Den Termin prüfe ich nach unserem Gespräch und schreibe dir dazu morgen.“ Das ist nur dann sinnvoll, wenn du diesen Zeitpunkt tatsächlich einhalten kannst.

Bei gewünschter Bedenkzeit könnt ihr vereinbaren, ob und wann ein weiterer Kontakt willkommen ist. „Möchtest du selbst Bescheid geben, oder soll ich am Freitag kurz nachfragen?“ lässt eine Wahl. Wenn keine Rückmeldung gewünscht ist, respektiere das. Eine offene Frage ist kein Auftrag, die Frau mit weiteren Nachrichten zum Abschluss zu bewegen.

Abschluss

7. Entscheidung und Nachbereitung festhalten

Fasse am Ende knapp zusammen: das Anliegen, deine Empfehlung, die geklärten Bedingungen und den nächsten Schritt. Frage, ob die Zusammenfassung stimmt. Bei einem Ja benennst du den tatsächlichen Buchungsweg und die Informationen, die noch folgen. Bei einem Nein kannst du dich für das Gespräch bedanken, ohne die Entscheidung erneut zur Diskussion zu stellen.

Bei einem noch offenen Ergebnis muss klar sein, was offen ist. Fehlt eine Information, sende genau diese nach. Braucht die Interessentin Zeit, halte nur die von ihr gewünschte Rückmeldung fest. Eine kurze schriftliche Zusammenfassung kann helfen, sofern sie mit dem besprochenen Angebot übereinstimmt. Ergänze darin keine neuen Bedingungen oder Leistungen, die ihr nicht besprochen habt.

Prüfe anschließend auch deinen Ablauf: Wo hast du gut zugehört, wo hast du zu früh erklärt, und welche Frage blieb unbeantwortet? Einzelne Absagen beweisen nicht, dass dein Angebot oder Gespräch schlecht ist. Achte über mehrere Gespräche darauf, welche Unklarheiten wiederkehren. Diese Beobachtung gibt dir konkrete Ansatzpunkte, um deine Vorbereitung und Erklärung zu verbessern.

Checkliste vor und nach dem Gespräch

Mit diesen Punkten prüfst du, ob das Gespräch verständlich abgeschlossen ist.

  • Dauer und Zweck des Termins sind gemeinsam geklärt.
  • Du hast das Anliegen zusammengefasst und bestätigen lassen.
  • Gewünschte Veränderung und Grenzen deiner Leistung sind besprochen.
  • Die Empfehlung passt zum beschriebenen Bedarf.
  • Preis, Umfang und nächster Schritt sind eindeutig genannt.
  • Offene Fragen sind beantwortet oder haben eine vereinbarte Rückmeldung.
  • Bei Bedenkzeit ist geklärt, ob ein weiterer Kontakt gewünscht ist.
  • Die schriftliche Zusammenfassung enthält dieselben Bedingungen wie das Gespräch.

Ein fiktives Beispiel für den Übergang zum Angebot

Eine Coachin möchte ihr Erstgespräch strukturieren. Die Interessentin sagt, dass sie bereits Kundinnen hat, aber ihren Leistungsumfang im Gespräch oft erst nach mehreren Rückfragen erklärt. Die Coachin fragt, welche Punkte dabei unklar bleiben, und lässt sich eine typische Situation beschreiben.

Nach der Zusammenfassung könnte sie sagen: „Wir würden zuerst deinen Leistungsumfang sortieren und daraus eine kurze Erklärung für dein Gespräch entwickeln. Anschließend übst du den Übergang von der Bedarfsfrage zum Angebot. Passt diese Aufgabe zu dem, was du verändern möchtest?“

Dieses Beispiel beschreibt kein buchbares Paket und keine echte Kundinnengeschichte. Es zeigt die Reihenfolge zwischen Anliegen, Zusammenfassung und Empfehlung. Den Umfang und den Preis deines eigenen Angebots musst du anhand deiner tatsächlichen Leistung erklären.

  • Anliegen konkret beschreiben lassen.
  • Das Verständnis gemeinsam überprüfen.
  • Die Empfehlung an der Aufgabe begründen.
  • Fragen zum Rahmen beantworten.

Fragen zum Ablauf eines Verkaufsgesprächs

Muss ich die sieben Phasen genau einhalten?

Nein. Sie helfen dir, wichtige Punkte nicht zu übergehen. Wenn die Interessentin das Angebot schon kennt, kannst du direkt offene Fragen klären. Stelle trotzdem sicher, dass Bedarf, Passung, Bedingungen und nächster Schritt verstanden sind.

Wann sollte ich den Preis nennen?

Wenn du den Bedarf verstanden hast und ein passendes Angebot erklären kannst. Fragt die Interessentin früher danach, antworte transparent mit dem tatsächlichen Preis und dem dazugehörigen Umfang. Vermeide, eine konkrete Preisfrage durch weitere Fragen unnötig hinauszuzögern.

Was mache ich, wenn mein Angebot nicht passt?

Benenne die fehlende Passung und erkläre die Grenze deiner Leistung. Du kannst einen anderen nächsten Schritt vorschlagen, wenn du dafür einen begründeten Hinweis hast. Eine Zusammenarbeit ist kein notwendiges Ergebnis des Erstgesprächs.

Wie beende ich ein Gespräch mit Bedenkzeit?

Fasse die offenen Punkte zusammen und frage, ob eine weitere Rückmeldung gewünscht ist. Vereinbart gegebenenfalls einen Zeitpunkt und wer sich meldet. Ohne diese Vereinbarung sollte Bedenkzeit nicht zum Anlass für wiederholte Verkaufsnachrichten werden.

Anja Krüger – Gründerin von Erfolgsladys

Über Anja Krüger

Anja Krüger hilft Coaches, Expertinnen und selbstständigen Frauen, aus Erfahrung, klarer Positionierung und ruhiger Sichtbarkeit planbare Kundengewinnung aufzubauen.

Willst du deinen nächsten Schritt konkret klären?

Im Erfolgsgespräch schauen wir, wo du stehst und welcher Weg zu passenden Anfragen sinnvoll ist.

Nächsten Schritt klären

Wenn du nicht weiter sortieren willst, prüfe im Gespräch, welcher Weg für dich wirklich passt.

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